Umstrukturierung, Ausgliederung, Fusion (SE)

Als Betriebsrat fit sein beim Betriebsübergang

Umstrukturieren bedeutet Veränderung bestehender Strukturen. So kann durch Ausgliederung eines Betriebsteils ein neues Unternehmen entstehen oder durch Outsourcing von Unternehmenstätigkeiten das Unternehme kleiner werden. Oder es entsteht durch Fusion eine neue, größere Einheit. In fast allen Fällen haben diese Veränderungen erhebliche Auswirkungen auf die Beschäftigten im Unternehmen, ihre Arbeitsbedingungen und auch auf die Arbeit des Betriebsrates.

In diesem Seminar werden in einem ersten Schritt die Gründe und verschiedenen Formen von Umstrukturierungen dargelegt. Darauf aufbauend geht es darum, die im AVRAG (Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz) festgelegten Rechte der Arbeitnehmer/innen zu kennen und die im ArbVG (Arbeitsverfassungsgesetz) geregelten Mitwirkungsrechte des Betriebsrates anwenden zu können.

Termin: 10. – 11.02.2020
(Beginn: 1. Tag: 10:00 Uhr; Ende: 2. Tag: ca. 16:00 Uhr)
Ort: AK Bürogebäude, Plösslgasse 2, 6. Stock, 1040 Wien
Zielgruppe: Betriebsräte/Betriebsrätinnen, die GPA-djp Mitglied sind und eine Basisausbildung (Grundkurs 1 bzw. Gewerkschaftsschule) absolviert haben.

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Umstrukturierung, Ausgliederung, Fusion (SE)

Als Betriebsrat fit sein beim Betriebsübergang

Umstrukturieren bedeutet Veränderung bestehender Strukturen. So kann durch Ausgliederung eines Betriebsteils ein neues Unternehmen entstehen oder durch Outsourcing von Unternehmenstätigkeiten das Unternehme kleiner werden. Oder es entsteht durch Fusion eine neue, größere Einheit. In fast allen Fällen haben diese Veränderungen erhebliche Auswirkungen auf die Beschäftigten im Unternehmen, ihre Arbeitsbedingungen und auch auf die Arbeit des Betriebsrates.

In diesem Seminar werden in einem ersten Schritt die Gründe und verschiedenen Formen von Umstrukturierungen dargelegt. Darauf aufbauend geht es darum, die im AVRAG (Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz) festgelegten Rechte der Arbeitnehmer/innen zu kennen und die im ArbVG (Arbeitsverfassungsgesetz) geregelten Mitwirkungsrechte des Betriebsrates anwenden zu können.

Termin: 3.-4. Dezember 2019
(Beginn: 1. Tag: 9:00 Uhr; Ende: 2. Tag: ca. 16:00 Uhr)
Ort: ÖGB Zentrale (Catamaran), Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien
Zielgruppe: Betriebsräte/Betriebsrätinnen, die GPA-djp Mitglied sind und eine Basisausbildung (Grundkurs 1 bzw. Gewerkschaftsschule) absolviert haben.

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Und plötzlich wollen alle agil sein

Mitbestimmung im agilen Unternehmen

„Wir leben in einem unaufhörlichen Wettbewerb, der Wert der Kooperation wird uns viel zu wenig beigebracht. Uns wurde klar: Eigenständiges und kooperatives Arbeiten muss auch in einem Wirtschaftsunternehmen möglich sein!“ (Paul Habbel, Geschäftsführer  Gutmann Aluminium Draht GmbH)*

Bild: Thomas Kreiml, CC BY-NC

Begegnest du seit einiger Zeit „Scrum-Mastern“ in deinem Betrieb? Sind die Beschäftigten in deinem Betrieb immer öfter in „Stand-Up Meetings“ und mit „Sprints“ beschäftigt? Falls dem so ist, sei nicht verwundert: „Agilität“ liegt im Trend. Immer mehr Unternehmen setzen agile Methoden wie zum Beispiel Scrum ein. Sie sollen schnelle Entwicklung von Neuem und Anpassungsfähigkeit ermöglichen. Meist werden sie heute auf Projektebene eingesetzt. Allerdings gibt es zunehmend auch vollständig agil organisierte Unternehmen.

In diesem Seminar wollen wir der Agilität auf den Grund gehen. Wir ergründen, was es mit agilen Methoden und Organisationen auf sich hat. Wir diskutieren was es bedeutet, Agilität im Unternehmen konsequent umzusetzen und wie weit das Verständnis des Managements häufig davon abweicht. Deshalb schauen wir uns auch an, was Agilität den ArbeitnehmerInnen bringen kann und worauf der Betriebsrat bei dem Thema achten sollte. In Workshopphasen werden diese gemeinsam beurteilt und Kriterien für „gute Agilität“ erarbeitet.

Datum: 22. bis 23. Oktober 2019, Seminarzeiten: Beginn am 1. Tag um 09:30 Uhr, Ende am 2. Tag um 16:30 Uhr
Ort: Markhof, Markhofgasse 19, 1030 Wien
Zielgruppe: Betriebsratsmitglieder, die Mitglied der GPA-djp sind.

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Und plötzlich wollen alle agil sein

Mitbestimmung im agilen Unternehmen

„Wir leben in einem unaufhörlichen Wettbewerb, der Wert der Kooperation wird uns viel zu wenig beigebracht. Uns wurde klar: Eigenständiges und kooperatives Arbeiten muss auch in einem Wirtschaftsunternehmen möglich sein!“ (Paul Habbel, Geschäftsführer  Gutmann Aluminium Draht GmbH)*

Bild: Thomas Kreiml, CC BY-NC

Begegnest du seit einiger Zeit „Scrum-Mastern“ in deinem Betrieb? Sind die Beschäftigten in deinem Betrieb immer öfter auf „Customer Journeys“ und mit „Design Thinking“ beschäftigt? Sind Projekte zunehmend nicht mehr einfach Projekte, sondern agile Prozesse? Falls dem so ist, sei nicht verwundert: „Agilität“ liegt im Trend. Immer mehr Unternehmen setzen agile Methoden wie zum Beispiel Scrum ein. Sie sollen schnelle Entwicklung von Neuem und Anpassungsfähigkeit ermöglichen. Meist werden sie heute überwiegend auf Projektebene eingesetzt. Allerdings gibt es zunehmend auch vollständig agil organisierte Unternehmen.

In diesem Seminar gehen wir der Agilität auf den Grund, das heißt wir ergründen, was es mit agilen Methoden und Organisationen auf sich hat, warum jetzt alles agil sein will oder muss und wie sich agile von herkömmlichen Unternehmen unterscheiden. Wir sehen uns an, was Agilität den ArbeitnehmerInnen bringen kann und worauf der Betriebsrat dabei achten sollte.

Datum: 08. bis 09. April 2019, Seminarzeiten: Beginn am 1. Tag um 10:00 Uhr, Ende am 2. Tag um 16:30 Uhr
Ort: Markhof, Markhofgasse 19, 1030 Wien
Zielgruppe: Betriebsratsmitglieder, die Mitglied der GPA-djp sind.

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„Agilstabil – Erfolgsfaktoren für die Digitale Transformation“

Podiumsdiskussion und Buchpräsentation „Agilstabil – Erfolgsfaktoren für die Digitale Transformation“

am 13. November 2018, 18:00 bis 20:00 Uhr
an der Fachhochschule des bfi Wien, Festsaal, Wohlmutstraße 22, 1020 Wien.

Bild: Vahlen

Das zentrale Thema Digitalisierung nimmt auch an den Hochschulen eine wesentliche Rolle ein. Die FH des BFI Wien greift mit der Veranstaltung „Agilstabil – Erfolgsfaktoren für die Digitale Transformation“ im Rahmen der Reihe „New Work – New Business“ dieses Thema auf. Basierend auf dem neu erschienen Buch „Agilstabile Organisationen“ von Richard Pircher stellen wir die Frage, wie Agilität und Stabilität zusammengehören, einander ergänzen. Wie können durch dynamische Entwicklungen der Organisationen lebendigere und organischere Formen der Zusammenarbeit verwirklicht werden? … und wie strahlen diese Entwicklungen auf Umfeld, Familien, Wirtschaft und Regionen aus?

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Anspruch & Wirklichkeit unserer Betriebsratsarbeit und -kommunikation (WS)

Von der Reflexion über die Analyse zur Strategieentwicklung für Organisationsstärke

Es gibt viele Aspekte und Strategien, die ein Betriebsrat unter einen Hut bringen muss: die Kommunikation im Betrieb, in der Körperschaft, mit den FunktionärInnen der Gewerkschaft, die Arbeit an der Solidarität in der Belegschaft, laufende interne Organisationsentwicklung, Fachkompetenzen für ganz unterschiedliche Bereiche, am besten eine vertrauensvolle Arbeitsteilung, die ein optimales Ausschöpfen von Handlungsmacht ermöglicht, Verhandlungstaktiken uvm. Immer wieder heißt es, sich einstellen auf neue Gegenüber, auf neue Rechtslagen, neue KollegInnen, neue Managementstrategien, neue Zusammensetzungen in der Körperschaft etc.

Anspruch und Wirklichkeit sind angesichts dieser Herausforderungen schwer vereinbar. Verbesserungsspielraum gibt es immer, aber wie ist das im täglichen Arbeitsalltag unterzubringen, sich auch noch um eine Analyse der eigenen Aufstellung als Betriebsrat zu kümmern und die Potenziale für mehr Durchsetzungskraft zu bearbeiten? Dazu bräuchte es einen geeigneten Raum abseits des Tagesgeschäfts. Es braucht einen Rahmen, in dem wir vom täglichen Geschäft etwas zurücktreten und mit Distanz und Ruhe auf das komplexe Feld aus Betrieb, Körperschaft, GewerkschaftssekretärInnen und Geschäftsführung blicken können.

Ein solches Umfeld stellt dieser neue Workshop dar. Er bietet den Raum, einiges an Inputs, an spielerischen Aufgabenstellungen und Herausforderungen, an Austausch und Diskussion unter BetriebsrätInnen und GewerkschafterInnen, um

  1. von der Reflexion unserer Situation über
  2. die nüchterne Bestandsaufnahme zu
  3. praktischer Strategieentwicklung zu kommen, wie wir mehr im Betrieb erreichen können und wie wir als Gewerkschaft stärker werden.

Termin: 27.03. bis 29.03.2018 (Beginn am ersten Tag 10:00 Uhr, Ende am letzten Tag 17:00 Uhr)
Ort: Seminar Parkhotel Hirschwang, Trautenbergstr. 1, 2651 Reichenau 
Zielgruppe: mindestens zwei Betriebsratsmitglieder pro Betrieb, die Mitglied der GPA-djp sind, darunter ein/e Betriebsratsvorsitzende/r (BRV) oder eine/r BRV-StellvertreterIn.

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Anspruch & Wirklichkeit unserer Betriebsratsarbeit und -kommunikation (WS)

Von der Reflektion über die Analyse zur Strategieentwicklung von Organisationsstärke

Es gibt viele Aspekte und Strategien, die ein Betriebsrat unter einen Hut bringen muss: die Kommunikation im Betrieb, in der Körperschaft, mit den FunktionärInnen der Gewerkschaft, die Arbeit an der Solidarität in der Belegschaft, laufende interne Organisationsentwicklung, Fachkompetenzen für ganz unterschiedliche Bereiche, am besten eine vertrauensvolle Arbeitsteilung, die ein optimales Ausschöpfen von Handlungsmacht ermöglicht, Verhandlungstaktiken uvm. Immer wieder heißt es, sich einstellen auf neue Gegenüber, auf neue Rechtslagen, neue KollegInnen, neue Managementstrategien, neue Zusammensetzungen in der Körperschaft etc.

Anspruch und Wirklichkeit sind angesichts dieser Herausforderungen schwer vereinbar. Verbesserungsspielraum gibt es immer, aber wie ist das im täglichen Arbeitsalltag unterzubringen, sich auch noch um eine Analyse der eigenen Aufstellung als Betriebsrat zu kümmern und die Potenziale für mehr Durchsetzungskraft zu bearbeiten? Dazu bräuchte es einen geeigneten Raum abseits des Tagesgeschäfts. Es braucht einen Rahmen, in dem wir vom täglichen Geschäft etwas zurücktreten und mit Distanz und Ruhe auf das komplexe Feld aus Betrieb, Körperschaft, GewerkschaftssekretärInnen und Geschäftsführung blicken können.

Ein solches Umfeld stellt dieser neue Workshop dar. Er bietet den Raum, einiges an Inputs, an spielerischen Aufgabenstellungen und Herausforderungen, an Austausch und Diskussion unter BetriebsrätInnen und GewerkschafterInnen, um

  1. von der Reflektion unserer Situation über
  2. die nüchterne Bestandsaufnahme zu
  3. praktischer Strategieentwicklung zu kommen, wie wir mehr im Betrieb erreichen können und wie wir als Gewerkschaft stärker werden.

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