„Agilstabil – Erfolgsfaktoren für die Digitale Transformation“

Podiumsdiskussion und Buchpräsentation „Agilstabil – Erfolgsfaktoren für die Digitale Transformation“

am 13. November 2018, 18:00 bis 20:00 Uhr
an der Fachhochschule des bfi Wien, Festsaal, Wohlmutstraße 22, 1020 Wien.

Bild: Vahlen

Das zentrale Thema Digitalisierung nimmt auch an den Hochschulen eine wesentliche Rolle ein. Die FH des BFI Wien greift mit der Veranstaltung „Agilstabil – Erfolgsfaktoren für die Digitale Transformation“ im Rahmen der Reihe „New Work – New Business“ dieses Thema auf. Basierend auf dem neu erschienen Buch „Agilstabile Organisationen“ von Richard Pircher stellen wir die Frage, wie Agilität und Stabilität zusammengehören, einander ergänzen. Wie können durch dynamische Entwicklungen der Organisationen lebendigere und organischere Formen der Zusammenarbeit verwirklicht werden? … und wie strahlen diese Entwicklungen auf Umfeld, Familien, Wirtschaft und Regionen aus?

Programm Weiterlesen

Vielfalt: Bereicherung und Herausforderung im Betrieb (WS)

cc by digiom.wordpress.com

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Betriebe sind lebendige Orte, an denen Menschen mit ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden zusammenkommen, um ihre Qualifikationen einzubringen und um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Gemeinsamkeiten unter den MitarbeiterInnen geben Sicherheit und erleichtern Abläufe, Unterschiede bringen neue Perspektiven und fördern Innovationen. Unterschiede zwischen den Menschen im Betrieb bringen aber auch Herausforderungen mit sich, die nicht immer förderlich scheinen und als Folge auch zu Diskriminierung führen, auch wenn dies nicht mit Absicht geschieht. Sich diesen Folgen zu stellen ist eine Frage der Unternehmenskultur und damit auch ein Feld der Mitbestimmung für BetriebsrätInnen. Weiterlesen

Vielfalt gestalten – mit der antidiskriminatorischen Betriebsvereinbarung (WS)

Unterschiede als Herausforderung und Bereicherung im Betrieb

cc by digiom.wordpress.com

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Betriebe sind lebendige Orte, an denen Menschen mit ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden zusammenkommen, um ihre Qualifikationen einzubringen und um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Gemeinsamkeiten geben Sicherheit und erleichtern Abläufe, Unterschiede bringen neue Perspektiven, Innovation, aber auch Herausforderungen. Dabei kommt es häufig auch zu Problemen, die in der Folge auch zu Diskriminierungen führen, auch ohne dass beabsichtigt wäre. Sich diesen Folgen zu stellen ist eine Anforderung an BetriebsrätInnen und gleichzeitig eine Konfrontation mit Dynamiken innerhalb der Belegschaft, die nicht immer leicht zu überblicken sind. Weiterlesen

BR-Abenteuer Change Management (Doku)

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BR-Innen aus ganz Österreich beschäftigten sich bei diesem Seminar zu Fragen des Change Management.  Wir bedanken uns bei den TN-Innen für ihren Erfahrungsschatz, den sie zur Verfügung gestellt haben und vor allem bei unseren Experten  Dr. Reinhard Günzl und Helmut Russ für ihre Unterstützung.

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Unsere Belegschaft: viele und vielfältig (WS)

Umgang mit Vielfalt und Diskriminierung im Betrieb

cc by digiom.wordpress.com

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Betriebe sind lebendige Orte, an denen Menschen unterschiedlichster Herkunft, Bildung und Ansichten tagtäglich zusammen kommen, um vor allem eines zu tun, nämlich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Belegschaften zeichnen sich damit häufig durch ihre Vielfalt aus – oder wie im Management oft formuliert wird, durch „Diversity“. Wo Vielfalt herrscht, spielen Unterschiede eine Rolle. Diese Unterschiede wirken einerseits förderlich, weil sie neue Perspektiven ermöglichen, führen aber andererseits auch immer wieder zu Problemen in Form von Diskriminierungen. Was bedeutet es also für Betriebe bzw. ArbeitnehmerInnen sich den Herausforderungen der Vielfalt auch tatsächlich zu stellen? Und welche Beiträge können BetriebsrätInnen hier im Sinne der Belegschaft leisten?

In unserem Workshop geht es zunächst darum, sich selbst mit den Themen Identität, Vielfalt, Fremdzuschreibungen und Diskriminierung auseinanderzusetzen. Gemeinsam werden Unterschiede thematisiert, Strategien im Umgang mit Vielfalt aufgezeigt und konkrete Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Hier geht es vor allem um kommunikative und rechtliche Möglichkeiten zur Verhinderung von Diskriminierungen im Betrieb. Es wird eine „antidiskriminatorische Betriebsvereinbarung“ vorgestellt und für die Umsetzung in der eigenen betrieblichen Praxis behandelt.

Termin: 06.04.2016, 09:00 bis 16:30 Uhr
Ort: ÖGB Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Seminarraum: Grete Rehor

Workshopinhalte Weiterlesen

Österreichs Unternehmern mauern bei kritischen Themen im Betrieb

RohreManche fragen sich oft „Wieso wissen die da oben nicht, was da eigentlich im Betrieb passiert?“ Da wird lieber manipuliert ob bei den Abgaswerten oder anderen notwendigen Veränderungen im Unternehmen bis hin zu Mißständen.
Die schönen Zeilen in den Hochglanzbroschüren bei den Leitbildern, wo Teamarbeit, Kreativität und eine offene Unternehmenskultur angepriesen wird, täuschen über die wahren Verhältnisse hinweg. Bei der Befragung von 532 Führungskräften und Mitarbeitern unterschiedler Branchen sagten 45 % die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur steht ganz oben auf der HR-Agenda. Die dazugehörenden Maßnahmen wurden insgesamt nur als befriedigend bewertet. Nur 15 % der Befragten sagten, dass der offene Umgang mit kritischen Themen bereits gelebte Praxis ist.

Widerspruch wird oft nicht geduldet, wird persönlich genommen und ist hinderlich für die Karriere. Entscheiden in kleinen Zirkeln und die Reaktionen auf die Fragen der MitarbeiterInnen versanden irgendwo zwischen den Hierarchien. Es liegt dann an den BetriebsrätInnen für eine Widerspruchskultur zu sorgen und um die notwendigen Fragen zu stellen. In Wirklichkeit im Interesse des Fortbestehens des Unternehmens. Leider wird es nicht gedankt, sondern bekritelt und vielfach erschwert. Kluge Unternehmer fördern dies – die anderen naja.

Diese Untersuchung ist im Standard vom 16./17.1.2016 nachzulesen.