Thomas Piketty und die Verteilungsdebatte

Piketty in der AKDie Debatte um Verteilungsrechtigkeit wird weiter geführt – politisch und nun verstärkt auch wissenschaftlich. Am 04. Juli 2014 kommt Thomas Piketty auf Einladung der Arbeiterkammer nach Wien.

2014 sorgte der Thomas Piketty, Professor für Volkswirtschaft an der Paris School of Economics, mit seiner Veröffentlichung „Capital in the Twenty-First Century“ weltweit für sehr große Aufmerksamkeit. Robert Misik betitelt einen Gastbeitrag für die IG Metall sogar mit „Die Piketty-Revolution“.
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Geld ist genug da! Österreichweite BetriebsrätInnen-Konferenz

geld ist genug da In ganz Europa verschärfen sich im Zuge der Wirtschaftskrise die Verteilungskonflikte. Während es zu einer unglaublichen Konzentration von privatem Vermögen kommt, wird es für Gewerkschaften und BetriebsrätInnen zunehmend schwieriger, für die Beschäftigten den gerechten Anteil am wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. Weiterlesen

Niedriglohnbezieher und Arbeitslose sind EU-weit die VerliererInnen der Krise

Artikel März 2013Während sich Bankmanager (Treichl und Co) über die Deckelung  ihrer Millionenboni beschweren, haben Arbeitslose und dabei vor allem die Jugendlichen nicht das Notwendigste zum Leben. NiedriglohnbezieherInnen träumen von den Spesen, die manche Manager haben. Thorsten Schulte schildert in einem Standardinterview die Auswirkungen der Finanzkrise und beschreibt die ungerechte Verteilung des Vermögens.

Vermögen extrem ungleich verteilt

Die obersten 30 Prozent der Haushalte teilen sich fast 92 Prozent des Nettovermögens. Das geht aus den Daten des aktuellen Sozialberichts hervor. Die Ungleichheit ist damit noch größer als im restlichen Österreich.

„Vermögen nicht in ‚Kikerikspatschen‘ anlegen. Die Daten geben auch Auskunft darüber, dass Geld- und Sachbesitz in Wien noch etwas ungleicher verteilt sind als in Rest-Österreich“,

erklärte der Leiter der Sozialplanung in der Magistratsabteilung 24, Peter Stanzl in der Krone.

Im Standard: Besonders stark auf eine Oberschicht konzentriert sind Immobilien.

Zum Wiener Sozial- und Reichtumsbericht.

Die Schuldenfrage ist eine Verteilungsfrage

Dr. Dierk Hirschel von ver.di schreibt in der Gegenblende des DGB

Europa ist so reich wie noch nie. Zwischen Monaco und Mailand leben heute 3,2 Millionen Millionäre. Der private Reichtum Westeuropas umfasst gigantische 27 Billionen Euro. Das Eldorado der europäischen Reichen ist Deutschland. Die Albrechts, Quandts und Ottos dieser Republik – die 100 reichsten Deutschen – besitzen ein Vermögen von 307 Milliarden Euro – ein Plus von sechs Prozent allein im letzten Jahr.

Mehr in der Gegenblende

Schuldenmythen und Fiskalpakt (Doku)

echt krass Die sogenannte „Eurokrise“, wie die durch die Finanzkrise verursachte Staatsschuldenkrise im Euroraum auch genannt wird, gehört zu den wichtigsten wirtschaftlichen und vor allem politischen Entwicklungen, die aktuell stattfinden. Fast täglich gibt es neue Berichte zu diesen Entwicklungen. Sowohl die Diagnosen der Ursachen wie auch die Vorschläge zur Krisenbewältigung sind zwar insgesamt vielfältig, in der breiten Medienöffentlichkeit werden jedoch nicht alle Standpunkte wiedergegeben. Deshalb ist es auch gar nicht so einfach, sich ein differenziertes Bild der Geschehnisse zu verschaffen und einen kritischen Blick auf die verschiedenen Medienberichte zu werfen. Weiterlesen